Die mentale Stärke von Radprofi Chris Froome !

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07 Jul Die mentale Stärke von Radprofi Chris Froome !

Chris FroomeSebastian VettelLindsey VonnRoger Federer uvm. SpitzensportlerInnen aus allen Sportbereichen besitzen sie – die mentale Stärke, die über Erfolg und auch Misserfolg entscheiden kann.
Dennoch erkennen wir Unterschiede, die unserer Meinung nach nicht nur den Erfolg kennzeichnen, sondern auch den Menschen selbst, wie er/sie im Außen wahrgenommen wird.

Mentale Stärke – was ist das überhaupt?
Einerseits handelt es sich dabei um einen enorm positiv aufgeladenen Begriff, andererseits verbergen sich in dem Sammelbegriff zugleich zahlreiche Einzel-Eigenschaften, die erst im Zusammenspiel diese innere geistige Kraft ausmachen. So zeichnen sich mental starke Menschen zum Beispiel dadurch aus, dass sie…

  • sich auch in schwierigen Situationen auf ihr Ziel fokussieren können.
  • Rückschläge als Lehrstunden betrachten.
  • eine hohe Frustrationstoleranz besitzen.
  • Widrigkeiten mit Willensstärke parieren.

Kurz: Diese Menschen besitzen eine gesunde Mischung aus Disziplin, Selbstvertrauen und Optimismus. Damit ist mentale Stärke ein wesentlicher Schlüsselfaktor für persönlichen Erfolg, aber auch um das Leben selbst besser zu meistern.

Mentale Stärke – was gehört alles dazu?

  • Willensstärke
  • Frustrationstoleranz
  • Durchhaltevermögen
  • Zuversicht
  • Selbstvertrauen
  • Ziele
  • Unabhängigkeit
  • Selbstverantwortung
  • Selbstreflexion
  • Disziplin

Quelle: karrierebibel.de

Natürlich würden sich noch einige Fähigkeiten mehr dazu finden lassen, um die mentale Stärke zu beschreiben. Aber wir finden, die Mehrheit der LeserInnen werden sich hier wiederfinden können.

Was wir aber einen DER SCHLÜSSELFAKTOREN für die MENTALE STÄRKE ansehen ist die SELBSTBEHERRSCHUNG!

Die SELBSTBEHERRSCHUNG ist das FUNDAMENT und gleichzeitig die Krönung der MENTALEN STÄRKE!
SELBSTBEHERRSCHUNG führt zu innerer 
Ruhe und Gelassenheit!

All die wunderbaren Eigenschaften der mentalen Stärke finden sich im Begriff SELBSTBEHERRSCHUNG wieder, bzw. werden dadurch erst möglich.

Um nur einige Beispiele zu nennen:
Disziplin, Durchhaltevermögen, Willensstärke – ohne Selbstbeherrschung nicht möglich, da die Selbstbeherrschung dafür sorgt, dem Verlangen nicht nachzugeben und eben diszipliniert und mit Willensstärke dran zu bleiben und durchzuhalten.

Und hier, bei der Selbstbeherrschung – so erleben wir dies immer wieder – unterscheiden sich die SportlerInnen enorm.

Darum haben wir uns auch für CHRIS FROOME entschieden, um die Selbstbeherrschung zu verdeutlichen. Wir könnten jedoch genauso gut Roger Federer erwähnen (auch er musste es erlernen, in Jugendjahren fehlte es ihm leider auch).
Das Willensstärke, Disziplin, Durchhaltevermögen, usw. zu den wunderbaren Eigenschaften des Chris Fromme zählen, ist zweifelsfrei erwiesen. Wo er uns aber sehr überrascht hat, war auf der diesjährigen 2. Etappe der Tour de France am 2. Juli 2017. Nach einem Massensturz in den er unverschuldet verwickelt war, musste er sein Rennrad wechseln. Bis der Mechaniker bei ihm war, hatte er den Anschluss ans Feld natürlich verloren. Auch wenn 2 Teamkollegen mit ihm gewartet haben, ein zurückkommen ins Feld kostet immer Energie (körperlich jedenfalls, mental nur dann, wenn man die Situation nicht so sieht wie sie ist, sondern den Gedanken freien lauf lässt!).
Und beim Wechsel des Fahrrades ist uns eben die SELBSTBEHERRSCHUNG des Chris Fromme aufgefallen. Diese Eigenschaft die – unserer Meinung nach – die Krönung der mentalen Stärke darstellt.

Denn unter STRESS erkennt man den wahren Charakter, die mentale Stärke einer Person.

Chris Fromme „legte“ sein defektes Fahrrad am Strassenrand ab, nahm sein Ersatzrad in Empfang – und das alles völlig unaufgeregt. Das erleichtert auch seinem Mechaniker, seinen Job gut zu machen. Stieg auf und fuhr weiter.
Das hat uns wirklich beeindruckt. Auch wenn das Rad defekt war, er hat es niedergelegt, nicht einfach hingeschmissen, vor lauter Wut oder Zorn – das nennt man SELBSTBEHERRSCHUNG. Er verliert auch in Stresssituationen nicht seine Haltung.
Bewundernswert.

Was Chris Fromme im Radzirkus, genauso wie Roger Federer im Tennis zu den Beliebtesten macht, spricht für sich. Unter Kollegen genauso wie von den Medien.

Während andere SportlerInnen die Selbstbeherrschung verlieren, also die KONTROLLE über sich kurzfristig abgeben, behalten solche Personen die Kontrolle über sich.
Das hat den überaus großen Vorteil, dass somit der Zugang zum Unterbewusstsein – dort wo alles gelernte und antrainierte Wissen abgelegt ist – offen bleibt. Bei Wut, Zorn, Frust usw. beginnt sich der Zugang zum Unterbewusstsein zu schliessen, und es passiert, dass die einfachsten Dinge nicht mehr perfekt ausgeführt werden können – bis hin zum „Blackout“.

Manche mögen jetzt zwar einwerfen, dass diese SportlerInnen keine Emotionen zeigen! Und Emotionen gehören doch zum Sport.
JA, Emotionen gehören zum Sport, damit gibt es auch kein Problem, solange die Emotion SELBSTgesteuert und absichtlich abgerufen wird. Wohin gegen die unbeabsichtigt Emotion – zB der Wutausbruch – zu einem Kontrollverlust führt. Die Intelligenz ist dann außen vor, und es werden Dinge getan /gesagt, die einem nachher Leid tun. Aus der Sicht des Sportler, der Sportlerin peinlich und unangenehm, tlw. mit sportlichen Folgen, aus Sicht der Maßen eine willkommene Abwechslung. Durch diesen Kontrollverlust fühlt sich auch „Otto Normalverbraucher“ vor dem Fernseher wohl. Braucht nichts zu tun, und kann sich aufregen, oder abregen auf Kosten anderer.

Wie es ausgehen kann, wenn ein Spitzensportler die Selbstkontrolle kurzfristig verliert, wenn die Emotion anstatt der Intelligenz das Kommando übernimmt, haben wir beim Zwischenfall zwischen dem  4-fachen Formel 1 Weltmeister Sebastian Vettel und Lewis Hamilton beim Formel-1-Grand-Prix von Aserbaidschan in Baku gesehen. „Normaler“ Weise passiert so was ja nicht, dass man absichtlich dem Konkurrenten ins Auto fährt, nur weil man sich provoziert fühlt. Gegen „hartes“ Kämpfen ist nichts einzuwenden, solange sich alle Beteiligten an die Regeln halten.

Dass dies manchen Zuschauern oder Teamchefs gefallen hat kann schon sein, aber Kontrollverlust bleibt Kontrollverlust – Regeln bleiben Regeln.

Man wird dadurch auch nicht schneller, wenn Zorn und Wut die Kontrolle übernehmen. Lediglich die Risikobereitschaft erhöht sich, was ja auch nicht unbedingt immer zielführend ist.

In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
– Dalai Lama

Abgesehen davon gibt es sehr wohl Sportarten, bei denen es erwünscht ist, zurück zu schlagen, wenn man provoziert wird – BOXEN. Auch dort gilt es, die Kontrolle über die Emotionen zu bewahren. Denn blind darauf los zu schlagen, führt selten zum Sieg.

Apropos schlagen. Auch das per Video zelebrierte mutwillige zerstören ihres Skie’s hat manchen Zuschauern von Lindsey Vonn zwar gefallen, aber auch aufgezeigt, was Kontrollverlust auch Stunden nach dem Ereignis noch anstellen kann.

Um nicht falsch verstanden zu werden, hier geht es uns auf keinen Fall um Kritik an einzelnen Sportlern und Sportlerinnen. Erstens steht es uns nicht zu, und zweitens wissen wir nur all zu gut, wie schwierig es ist, unter DRUCK die SELBSTBEHERRSCHUNG zu waren. Dennoch ist es uns ein Anliegen zu zeigen, dass es im Sport auch anders gehen kann und MUSS.

Allein schon aus Vorbildwirkung – und natürlich auch, um jederzeit Zugang zum Unterbewusstsein zu haben.

Und noch ein Satz zu dem Einwurf den wir oft dazu hören, dass Selbstbeherrschung dazu führt, Emotionen zu verlieren.

Das stimmt definitiv NICHT.

Selbstbeherrschung für dazu, die Emotionen je nach Zeit, Ort und Umständen richtig einzusetzen und sich nicht den Emotionen willkürlich hinzugeben.

Ps. am 6. Juli 2017 auf orf-online gelesen

SELBSTBEHERRSCHUNG Medwedew


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Bis dahin wünschen wir dir alles Gute, viel Freude und Erfolg.
Alexander und Evelyn


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